PFLANZPROJEKT  PFLANZPROJEKT BEPFLANZTE GLÜHBIRNE



Schwierigkeit  


Glühbirne bepflanzen


DIE UTENSILIEN


  • Glühbirne
  • Moos bzw. kleine Pflänzchen
  • Waldboden
  • Baumrinde
  • Sand
  • Steinchen
  • Tannenzapfen
  • Ständer für Glühbirne
  • Schlitzschraubendreher
  • Zange
  • Pinzette
  • Strohhalm und Wasser
  • Heißklebepistole
Glühbirne
Moos
Waldboden
Baumrinde
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Steinchen
Tannenzapfen
Ständer für Glühbirne
Schlitzschraubendreher
Zange
Pinzette
Strohhalm und Wasser
Heißklebepistole


SCHRITT FÜR SCHRITT


Schritt #1

Glühbirne entkernen. Damit die Glühbirne bepflanzt werden kann, muss sie zunächst einmal geöffnet und entkernt werden. Dazu mit einer Zange den silbernen Metallkontakt und die Plastikisolierung am unteren Ende der Glühbirne entfernen. Anschließend mit Hilfe der Zange und eines Schraubendrehers die in der Lampe verbaute Elektronik entfernen. Daraufhin mit dem Schraubendreher das in die Glühbirne reichende Glas und den verbundenen Draht durchstoßen, sodass das Glas bricht und die Glühbirne geöffnet ist. Danach noch mit der Zange das in die Glühbirne gefallene Glas und den Draht herausholen. Gegebenenfalls die nun vorhandene Öffnung an der Unterseite der Glühbirne mit der Zange etwas größer machen und schon ist Schritt #1 beendet.

 

Schritt #2

Glühbirne befestigen. Bevor die Glühbirne bepflanzt werden kann, muss sie zunächst auf einem tragfähigen Untergrund befestigt werden. Dazu eignet sich so ziemlich alles vom Stein, über einen Stock, bis hin zu einem alten Kerzenständer – wie in diesem Fall. Die Glühbirne am Besten mit ein paar Heißklebepunkten fixieren, sodass sie fest und sicher aufgebracht ist. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Glühbirne so aufgebracht wird, dass sie durch das in Schritt #1 aufgebrochene Loch einfach bepflanzt werden kann.

 

Schritt #3

Glühbirne bepflanzen. Durch die Öffnung mit Hilfe einer Pinzette, einem kleinen Trichter oder sonstiger Hilfsmittel die Glühbirne bepflanzen. Als Erstes in die Glühbirne eine kleine Drainageschicht aus wenigen Steinen einfüllen. Die Lücken dieser Drainageschicht danach mit Sand auffüllen. Dabei darauf achten, dass nicht zu viel Sand verwendet wird und die Pflanzen im Folgenden noch genug Platz haben, sich zu entfalten. Auf die Sandschicht nun eine Schicht Waldboden aufbringen. Alternativ zum Waldboden kann auch herkömmliche Erde verwendet werden. Auf die Waldboden-Schicht können nun die einzelnen Pflanzen gesetzt werden. Dabei unbedingt darauf achten, dass viele unterschiedliche Arten von Pflanzen in der Glühbirne gepflanzt werden. Typischerweise eignen sich hierfür kleine Pflänzchen und verschiedene Moose. Daraufhin (alleine schon aus optischen Gründen) noch ein wenig Baumrinde und ein paar kleine Stöckchen mit in dem Glas unterbringen. In der Glühbirne sollten zwar ausreichend viele Pflanzen gepflanzt werden, man sollte es aber nicht übertreiben. Die kleinen Pflänzchen nun noch mit Hilfe des Strohhalms mit ein paar Spritzern Wasser beträufeln. 

 

Schritt #4

Glühbirne verschließen. Nachdem die Bepflanzung der Glühbirne nun abgeschlossen ist, muss diese noch luftdicht verschlossen werden. Das gelingt am Besten, indem man das Loch am unteren Ende der Glühbirne mit einem kleinen Stück Holz oder einem Tannenzapfen verschließt. Das Holz bzw. den Tannenzapfen daraufhin mit ausreichend viel Heißklebemasse großzügig befestigen. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Glühbirne luftdicht verschlossen wird, ansonsten treten bei der Kondenswasserbildung und den in der Glühbirne ablaufenden Prozessen Probleme auf.

Glühbirne bepflanzen

ERFAHRUNGEN / NICE 2 KNOW


  • Unbedingt eine ausreichend große Glühbirne verwenden. Ist die Glühbirne zu klein, hat man kaum Möglichkeiten, diese mit ausreichend vielen Pflanzen zu bepflanzen.
  • Bei der Öffnung der Glühbirne und dem Durchstoßen des inneren Glases sehr vorsichtig sein. Im Zweifel lieber Handschuhe tragen. Die Verletzungsgefahr durch Scherben und eine möglicherweise ganz zerbrochene Glühbirne ist hoch.
  • Die Glühbirne beschlägt nach dem Bepflanzen relativ schnell. Das lässt sich aufgrund des aufsteigenden Kondenswassers nie ganz verhindern.